Lymphdrainage
Die Lymphdrainage dient in erster Linie als Ödem- und Entstauungstherapie geschwollener Körperregionen, beispielsweise der Extremitäten. Durch kreisförmige Verschiebetechniken, welche mit leichtem Druck angewandt werden, wird die Flüssigkeit aus dem Gewebe in das Lymphgefäßsystem verschoben.
Aber auch in der Schmerzbekämpfung sowie vor und nach Operationen findet die Lymphdrainage Anwendung. Hier entstaut sie das geschwollene, mit Zellflüssigkeit überladene Gewebe. Der Patient spürt danach eine deutliche Erleichterung, so dass Schmerzmittelgaben verringert werden können. Gleichzeitig wird der Heilungsprozess beschleunigt.
Dieser Lexikonartikel wurde zuletzt am 09.12.2007 bearbeitet.
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